Vertretungskonzept der Grundschule Gellenbeck

 

Mit dem Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“ vom 3. Februar 2004 erhalten alle Grundschulen in Niedersachsen Vorgaben zur Vertretungsregelung. Im § 4.1.11 schreibt der Kultusminister:

Die Grundschule stellt in einem Vertretungskonzept dar, wie das mindestens täglich fünf Zeitstunden umfassende Schulangebot für alle Kinder sichergestellt werden soll. Dabei ist bei kurzfristigen Ausfällen von Lehrkräften die Vertretung durch Lehrkräfte oder durch die pädagogischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Schule vorzusehen. Das Vertretungskonzept ist mit den Erziehungsberechtigten abzustimmen, insbesondere die Vorgehensweise bei extremen Witterungsverhältnissen gemäß Bezugserlass zu h), bei kirchlichen Feiertagen gemäß Bezugserlass zu i) und bei unvorhersehbarem gleichzeitigen Ausfall von mehreren Lehrkräften.

Auf der Grundlage dieses Erlasses beschließt die Grundschule Gellenbeck folgende Vertretungsregelung:

Vertretung für den ersten Tag

- Einsatz einer pädagogischen Mitarbeiterin

- Versuch, die ausfallenden Stunden durch die anwesenden Lehrkräfte abzudecken

- Zusammenlegen von Klassen

Vertretung für langfristig erkrankte Kolleginnen / Kollegen

- Eine Feuerwehr-Lehrkraft wird beantragt (Bedingung: Attest für 4 Wochen)

- Es wird ein Vertretungsplan unter Einbeziehung der pädagogischen Mitarbeiterinnen erstellt, der berücksichtigt, dass

- die Kernfächer Deutsch, Mathe, Englisch, Sachkunde in allen Klassen möglichst nach der vorgegebenen Stundentafel unterrichtet werden

- Die Nebenfächer (Atelier, Sport, Musik, etc.) in der betroffenen Jahrgangsstufe gleichmäßig gekürzt werden

- Zumindest in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht werden neben den Vertretungslehrkräften in einigen Stunden Fachlehrer eingesetzt, die wiederum in dieser Zeit von Vertretungslehrkräften in ihren Klassen vertreten werden

Informationen über Inhalte, die in den zu vertretenden Fächern gerade behandelt werden, bekommen die Vertretungskräfte von den fehlenden Lehrer/innen oder aber von den Lehrer/innen, die die entsprechenden Fächer unterrichten.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres erhalten alle Eltern schriftliche Informationen bzgl. der Feiertagsregelung (z. B. Fronleichnam), Kirmesmontag, Verhalten bei extremen Witterungsbedingungen (Hitzefrei, Eisfrei) und den Tagen der Zeugnisausgabe.